Die Götter

In Larhgo gibt es verschiedene Kulte, die jeweils unterschiedliche Götter verehren.

Die fünf Götter Larhgos

Es gibt vier gute Götter Larhgos und einen (oder eine?) über den (oder die?) man nicht spricht. Ob nun Cron mit seiner Kampfeswut und Irr’shin in seinem Irrsinn wirklich gut sind, ist in vielen Tavernen schon heiß (wenn auch sehr vorsichtig mit einem Blick zur Tür, wer denn nun gerade im falschen Moment in den Raum treten und zuhören könnte) diskutiert worden. Die Götter sind aktiv, das heißt, sie agieren und reagieren auf die Welt, in der sie herrschen und wirken. Sie reagieren natürlich auch auf die Taten ihrer Bewohner. Wir sehen die Götter als einen aktiven, wichtigen Teil von Larhgo.

Lorhgum

Lorhgum ist der Göttervater, der Reichsgott Larhgos. Er ist der Richter, der Vater und der weise Eremit. Er ist einer der guten Götter Larhgos.
Zu seiner Rechten sitzen der Krieger und Zerstörer Cron und die Heilerin Alina zu seiner Linken. Somit ist er der Richter über Tod und Leben. Ihm gegenüber finden sich die Arglosigkeit (und der Wahnsinn) Irr’schins und der Hass dessen (oder deren?) Namen man nicht nennt.
Lorhgums Symbol ist die Sonne.

Cron

Cron ist der larhgotische Gott des Krieges und des Todes. Er ist der finstere Wächter des Totenreiches. Manche sagen, er zähle nicht zu den guten Göttern Larhgos, sondern wäre neutral oder gar böse.
An der Tafel der Götter sitzt er zwischen Lorhgum und dem (oder der?) dessen (oder deren?) Namen man nicht nennt. Ihm gegenüber sitzen die sanfte Aliena und der singende (und wahnsinnige) Irr’shin.
Crons Zeichen ist natürlich ein Schwert, dazu kommt gelegentlich der weiße Reiter.

Alina

Alina ist die Göttin der Fruchtbarkeit und der Heilung. Sie zählt zu den Guten Göttern Larhgos.
Ihr gegenüber finden sich Tod und Verderben in Form ihrer Brüder Cron und dem (oder der?) dessen (oder deren?) Namen man nicht nennt. Neben ihr sitzen ihr Vater Lorhgum und der feixende (und wahnsinnige) Irr’shin.
Ihr Zeichen ist eine Flasche, in dem sich heiliges, gar erstaunliche Heilungen und andere Wunder ermöglichende Wasser befindet.

Irr’schin

Irr’shin ist der Gott des Rausches. Unter seinem Schutz stehen Feierlichkeiten aller Art. Es gibt Leute, die behaupten Irr’shin wäre nicht gut, sondern neutral. Irr’shin ist auch der Gott der Orks.
Sein Platz ist zwischen der sanften Alina und dem Chaos dessen (oder derer?), den (oder die?) man nicht nennt. Ihm gegenüber sitzen der strenge Lorhgum und der finstere Cron.
Sein Zeichen ist ein “Kreis mit Strichen”. Vermutlich weiß nicht einmal Irr’shin selbst, wie dieser “Kreis mit Strichen” denn nun genau auszusehen hat und vermutlich hat er über ein so unwichtiges Thema auch noch nie weiter nachgedacht.

Er (oder sie?), dessen (oder deren?) Namen man nicht nennt

Er (oder sie?) ist Feind der Götter und der Menschen. Wo Alina für Heilung und Fruchtbarkeit steht, steht diese Kraft für Gift und Mutation. Wo Cron den guten Kampf und den ehrenvollen Tod im Kampf sucht, sind hier hinterhältiger Mord, Missgunst, Feigheit und Verrat die Domäne. Wo Lorhgum Richter und weiser Ratgeber, herrschen hier Namenlose Willkür und Lüge. Ist Irr’shin der tanzende Narr, so ist diese Namenlose Macht die Herrin des unzähmbaren und schrecklichen Chaos.
Sein (ihr?) Zeichen ist ein Dreieck aus Punkten.

Warum steht hier nicht Ishtar?
Dies ist eine reine OT-Entscheidung. Wir finden, dass die übrigen vier Götter sehr zu ihnen passende Fantasy-Namen haben. Wir wollen nicht eine historische Entsprechung der mesopotamischen Göttin Ištar spielen. Im Speziellen haben wir kein Interesse daran, ihre starke sexuelle Komponente aufzunehmen. Warum sich also mit einer "echten" Göttin herum schlagen, wenn wir eine/einen eigene/n haben können?
Ja, der Larhgotische Gott (Göttin?) heißt Ishtar. Ja, wir und unsere NSC werden diesen Namen verstehen und gelegentlich auch selbst benutzen, er ist Teil Larhgos. Aber ganz grundlegend wollen wir uns von ihm weg bewegen und auch einen eigenen Namen für den/die Larhgotische Ishtar (als Alternative) einführen. Falls jemand eine gute Idee hat, kontaktiert uns.

Das heilige Yorkfeuer

Das Yorkfeuer ist das Geschenk der Götter an die Larhgoten.

Weitere Gottheiten und Kräfte

Es gibt noch einige weitere Götter und Kulte in Larhgo, die aber jeweils kleinere Anhängerschaften haben als das Pantheon der fünf.

Der Gehörnte

Er ist der Alte des Waldes. Wo die fünf Götter Larhgos die Geschicke der Menschen lenken, ist es der Gehörnte, dem die Wildnis, die Flora und Fauna Larhgos unterstehen. Er ist den Elfen heilig und wichtig, seine Priester sind die Druiden des Waldes und so wird er vor allem in jenen Grafschaften verehrt, in denen es dichte Elfenwälder gibt. In erster Linie sind dies die Nordmark, in der König Lorjak als erwählter des Gehörnten verehrt wird und Ludwigstein, in dessen Forsten die Vettern der Tellumendilelben an dieser Tradition festhalten.
Auch viele Larhgoten, die tief in der Wildnis und dem Wald leben, verehren den Gehörnten. Viele Larhgoten betrachten ihn auch als den sechsten Gott Larhgos.

Der Erbauerkult der Hammariten

Der Erbauerkult sieht die Götter nicht als einzelne Individuen, sondern als eine mystische Gemeinschaft jener Wesen an, die die Welt erschufen. Die Hammeriten beten keinen einzelnen Gott an, sondern alle gleichzeitig an. Die Jünger der Erbauer finden sich vor allem in der Stadt Hammerburg und den umgebenden Gebieten der Nordmark.
Ein gemäßigter Zweig predigt Gerüchten nach den Uthum auf Jesland. Es gibt auch einen Kult der Hammeritinnen, doch wie diese zu den Hammeriten stehen oder ob es überhaupt der gleiche Kult ist, ist für Außenstehende nur schwer zu durchschauen. Je nachdem, wen man fragt, ist es der gleiche Kult ohne jeden Unterschied – oder ein heftiger Krieg bis auf das letzte Blut.

Die Asen

werden vom Hornwall verehrt, in alten Zeiten wurden sie aber auch in anderen Gebieten Larhgos angebetet. Heute gibt es in Larhgo aber fast keinen Arsenkult mehr.

Der Weiße Drache der Einheit

Wenig ist bekannt über dieses Wesen. Ist es ein Gott? Ist es überhaupt echt? Der Weiße Drache der Einheit Larhgos ist einmal zum Yorkfeuer aufgetaucht, doch was er ist und was er möchte, darüber streiten sich die Gelehrten bei teurem Wein ebenso wie die weniger gelehrten bei einfachem Met.

Helios und Luna

Ursprünglich in der Grafschaft Reichenstein jenseits des Meeres ansässig, haben die Priester des Sonnengottes und der Mondgöttin auch in Ludwigstein im Herzen Larhgos Fuß gefasst und betreiben dort ein Kloster.

Lest bitte auch unsere Regeln zu den Göttern.